1996 und 1997, das zweite und dritte Jahr
Zwei Schwerpunkte bestimmen das Frühjahr 1996, der Beginn des Hausbaus und der Beginn des ersten regulären Gartenjahres.

Jonas geht in die Schule in Capmany. 12 Schüler, 4 Jahrgänge, der Lehrer kann etwas Englisch. Ideale Bedingungen für Jonas, um in wenigen Monaten fast perfekt katalanisch zu lernen.

Den Rohbau vergebe ich zum Festpreis an einen Maurer, der mit Helfern arbeitet. Ich passe gut auf und sehe, das kann man auch selbst machen.
Für den Garten kaufe ich eine Motorhacke, die bis heute gute Dienste leistet.
Dieses Foto ergänzt die beiden vorigen nach rechts. Unsere Basis: Wohnwagen und 2 Hütten

Hier noch einige Studien zum Baufortschritt

ergiebige Regenfälle verzögern den Bau
Knut greift eine junge Hündin verletzt und herrenlos auf, wir adoptieren sie, nennen sie Gini und sie lebt über 8 Jahre bei uns, viele Gäste lernen sie kennen und lieben und trauern mit um sie, als sie im letzten Frühjahr von Jägern getötet wird.


So sehe ich selbst im Jahr 1996 aus -->
Wir haben etwa Mai, im Garten tut sich schon was,
oberhalb der Autos sprießen die Kartoffeln
Den Sommer über leben wir weiterhin im Caravan
bei einem Minimum an Aufwand erreichen wir
ein Maximum an Lebensqualität.
Aus meiner Gartendusche fließt warmes Wasser
Es blüht am Wohnwagen
und im Garten sprießt es mächtig
Wir ernten Kartoffeln, Salat, Radies, Zucchini,
Tomaten, Kürbis, Paprika, Karotten etc.
Hinter dem Garten wird derweil installiert
Jonas fröhnt seiner Lieblingsbeschäftigung
Socke wartet auf das Füllen seiner Schüssel
und im September ziehen die Handwerker ab
Wir holen die alten Möbel aus der Remise
und haben wieder ein Dach über dem Kopf
Wir können wieder Freunde einladen,
aber ums Haus herum fängt die Arbeit erst an
Wir adoptieren den heimatlosen Maxle
und die Finca schenkt uns reichlich Schirmpilze
Socke und Gini haben sich gesucht und gefunden
sie sind bei Tag und Nacht unzertrennlich
Während des Winters kommt Jonas in den Besitz eines Hammers und eines verstellbaren Gabelschlüssels und beschliest spontan, Kfz.- Mechaniker zu werden. Bea heizt den Herd und verwöhnt die Tiere, während ich mich einer alten Neigung folgend zu einer autodidakten Karriere als Waldarbeiter entscheide.
Das dritte Jahr, 1997, beginnt unspektakulär ..
Ich mache erste Versuche im Trockenmauern
und baue ein Blumenbeet rechts neben dem Haus
hinterm Haus haben wir Gestrüpp entfernt
und vor dem Haus Brennholz gestapelt
Jonas findet im Dorf Gleichgesinnte
und Helge ist zu Besuch hier
Das Gelände vor der Terrassierung. Hier schaut man von der unteren Ebene nach Norden, Dach und Schornstein sind erkennbar. Rechts davon der Felsenhügel, auf dem heute das Ferienhaus steht und die Terrasse vom Tennisplatz existiert auch noch nicht. Links im Vordergrund neben der unteren Hütte der Fels, an dem später das Dusch-Toilettenhäusle angebaut wird. Der helle Punkt am oberen Waldrand links ist das obere Wasserhaus.
Im Frühsommer 1997 tritt Moritz in unser Leben
Wir bekommen ihn von Nachbarn mit 2 Monaten
Max liebt ihn vom ersten Tag an und teilt sein
Futter mit ihm, sie spielen und ringen ständig
auch die Menschen sind entzückt
unser Tierpark im Sommer 1997
Das grüne Pflänzchen im Mittelpunkt ist unsere frischgepflanzte Mimose, inzwischen 6 Meter hoch
Der Brennholzhaufen wächst gewaltig, viel Korkeichenwildwuchs will entfernt werden.
natürlich gärtnern wir auch diesen Sommer,
die Kürbisse und Tomaten gedeihen hier bestens
Inzwischen bewässern wir mit Tropfbewässerung. Es sprießt so üppig, daß man nirgendwo auf den Foto die Schläuche erkennen kann
Mohamed beginnt mit mir 3 Tage die Woche zu arbeiten, im Laufe der folgenden 4 Jahre bauen wir u.a. zusammen fast 2 Kilometer Trockenmauern
Sinja, Gwenny und Jana (v.l.n.r.) sind erstmals hier
sie besuchen uns oft in den folgenden Jahren
Helge ist die Sommerferien hier
Max und Moritz in Aktion
Feierabend mit Katzen
Erstmalig blühts im Blumenbeet
Parasole wachsen vor der Haustüre
Im Herbst kommt Ole kommt zu Besuch
Die Harley brachte er auf dem Anhänger mit
Er hat über Jahre einen alten Setra ausgebau
Viele Hundert Stunden Arbeit stecken darin
Ole kontrolliert das Öl und
beginnt eine Beziehung mit Gini
Bea wirbt für TOX
Zum vierten Jahr der Rückblende