Finca-Tagebuch 2008

Ende 2008, drei Tage Regen und schon "blühen" Pilze und Flechten, die man sonst das ganze Jahr über kaum wahrnimmt.

Evy ist natürlich auch dabei.

Meine Nachbarn Ruben und Björn sind zum traditionellen Winterurlaub eingetroffen.

Wintergarten hinter der Scheibe.

Vom Hunger getrieben pflügen die Wildschweine derzeit auch in Hausnähe alles durch.

Die Fürstis aus Birkmannsweiler haben wieder zugeschlagen!

14. Dezember, diese stattliche Kreuzspinne ist die letzte Spinne für dieses Jahr, versprochen!

12. Dezember, kristallklare Sicht auf den Canigou in den französischen Pyrenäen.

9. Dezember, Manitou gibt uns Wasser. (oben) Da bleibt die Mannschaft lieber in der Kajüte. (unten)



aus Paramahansa Yogananda interpretiert die Rubaijat des Omar Chajjam

Der bemerkenswerteste Unterschied zwischen einer "realistischen" Einstellung im spirituellen Sinne
und einer solchen im weltlichen Sinne besteht darin, daß spiritueller Realismus erweiternd wirkt,
während weltlicher Realismus in der Regel verengend wirkt.

Spiritueller Realismus, beispielsweise die Bereitschaft, kompromißlos der vollen Wahrheit über sich selbst
ins Auge zu blicken, stimmt das Herz milde und erfüllt es schließlich mit einer Güte, die sich allen zuwendet.

Weltlicher Realismus hingegen verhärtet fast immer das Herz und erfüllt es mit Stolz und Selbstsucht.


Dem Rotschwänzchen bläst der Rückenwind unters Gefieder

2. Dezember, heute wieder was zum Thema von Tieren lernen: Kuscheln macht warm und spart Energie. ;-)

Gleich noch ein Ofenfoto, dinner for 6 am gemütlich warmen dinnertable.

28. November 2008, erster Einsatz von Jonas neuem Ofen.

Treffpunkt Spatzenpool



aus Paramahansa Yogananda interpretiert die Rubaijat des Omar Chajjam

Die Nerven sind Bahnen, mit deren Hilfe die Lebenskraft Geist und Körper befähigt, sich gegenseitig zu beeinflussen. Indem die Lebenskraft durch das Rückgrat abwärts wandert und sich in den Körper und seine Sinne hinausbewegt, wird auch der Geist nach draußen gezogen. Von innen her bewirkte Sinnesreizung zwingt einen dazu, Erfüllung in Sinnenfreuden zu suchen.

Ebendieses Nervensystem bildet jedoch auch den einen und einzigen Pfad zu spiritueller Erleuchtung, ungeachtet der formellen Religionszugehörigkeit eines Menschen. Wenn die Energie dazu gebracht werden kann, ihren Fluß umzukehren, so daß sie von den Sinnen zum Gehirn strömt, dann enthüllt sie unserem Bewußtsein eine andere Welt.

Mit fortschreitender Verinnerlichung durch tägliches Meditieren entwickelt man subtile Wahrnehmungen, die weitaus zufriedenstellender sind als ihr gedämpftes Echo aus dem Feld der Sinne.


20. November, erneuter Olivenbeschwörungstag, ich weiß, das wollt ihr sehen und keine Insekten. ;-)

18. November, warum dieser hübsche Hüpfer wohl so kurze Fühler hat?



aus Paramahansa Yogananda interpretiert die Rubaijat des Omar Chajjam

Mag doch die Welt vor Empörung aufschreien oder in hektischem Überschwang Luftsprünge vollführen.
Was zählt das schon?
Das Ganze ist eine Parade - unterhaltsam, kontrastreich, aber trotz allem nur eine Parade,
die pausenlos vorüberzieht.

15. November, Gelegenheiten zum generationenübergreifenden Lachen ergeben sich hier ohne Ende.

Damit keiner denkt, wir beobachten Insekten und sonst tun wir nix, könnt ihr heute mal sehen, wie wir richtig malochen. ;-)
Erstmal schafft Jonas das zu enge Mauerstück beiseite. (Erstes Foto von fünf.)

Beim Neuaufbau lasse ich die Toröffnung 2 Meter breiter, in Zukunft kommt auch Waldi mit dem Hänger durch.

In Vorbereitung der Ernte säubern und ebnen die andern Mitbewohner derweil den Boden unter den Oliven.

Rolling back home. Die Fotos sind von Helge, deshalb ist er nicht zu sehen.

9. November, die neue ganz untere Einfahrt ist fertig, die Sonne scheint auch wieder. Fünftes Foto einer Fünferserie

Ein verirrter mikrokosmischer Käfer mit gotischem Kirchenfenstermuster wird mittels Bleistift ins Freie transportiert.

Das Kastell von Empuries (Mitte) hebt sich von dem Silberstreifen der Bucht von Roses ab.

1. November 2008, alte Freunde unter herbstlicher Sonne.

Die Burgruine auf dem Mont Roig, dem roten Berg, bei jedem Licht und aus jeder Perspektive ein imposanter Blickfang.


Sufi- Lektion aus "Der Katalane" von Wolf Kunik

1. Du hast diesen Körper erhalten.
Du wirst ihn mögen oder hassen, aber er wird bis ans Ende dieses Lebens das Heim deiner Seele sein.

2. Das Leben ist dein universeller Lehrer.
Jede Begegnung, sei es mit Gott, einem Menschen oder einem Staubkorn, wird dich etwas lehren, wenn du offen bist dafür.

3. Es gibt kein Gut und Böse.
Es gibt kein Dein und Mein. Es gibt keine Liebe und keinen Hass. Aber bedenke: Deine Handlungen verändern die Welt.

4. Wenn du in deinem Herzen Tore öffnest, verändert sich die Welt um dich herum.
Die Welt, wie sie sich dir offenbart, ist der Spiegel deiner Seele.

5. "Dort" ist nicht besser als "Hier".
Wenn dein "Dort" zu deinem "Hier" wird, wird es ein anderes "Dort" geben, das dich mit seinem Glanze lockt.

6. Dein Schicksal liegt in deiner Hand.
Und wenn dir jemand predigt, es läge in Gottes Hand, dann will er wohl genau das damit sagen.

7. Die Antwort liegt immer in dir.
Du weißt mehr, als du in diesem Leben gehört und gesehen hast.

Warum bemüht sich diese junge Ameisenkönigin über Stunden , ausgerechnet hier einen Eingang zu graben?
Auch als ich sie auf weicheren Grund setzte, war sie nach kurzer Zeit an derselben Stelle zurück.

Pass auf, Fipsi, einen Schritt weiter und du stürzt ab!

Kaum zu sehen ist der Grashüpfer im Zitronenbaum.

14. Oktober 2008, heute sehen wir die unvollendete geometrische Meisterleistung eines kleinen Falters auf 8 x 6 mm².

Ein neugieriges Minikrokodil in Originalgröße, in der Kiste könnten ja außer Tomaten ein paar dicke Fliegen hocken.


Wenn Sarah, Gringo und Nelli so angerannt kommen, können sie einem Fremden schon Respekt einflößen.


Es muß kein Fleisch sein:
Da Hunde seit Jahrtausenden gewöhnt sind, das zu essen was die Menschen übriglassen, lieben sie auch Reis mit Gemüse.

2. Oktober, die Fliege hat keine Chance gegen die kleine Fangspinne.

30. September, die Gekkos sind immer unter uns, aber nur selten bekommt man sie so schön vor die Linse.

Thomas und Carola, letztere findet man auch schon im Finca- Tagebuch 2005.

26. September, mein Vater Egon Zieger, allgemein Opa genannt, hat heute 88sten. Wir wünschen alles Gute.

Die Muster in der Entengrütze erinnern mit etwas Fantasie an Höhlenzeichnungen aus der Steinzeit .

Fliegen als Wundreiniger, siehe Bestseller "Traumfänger" von Marlo Morgan.

17. September, spätsommerliche Abendstimmung.

Die Fühler dieses Saltamontes sind gut 3 mal so lang wie der Rumpf.

10. September, Nelli und Chica werden von Bernd im Mimosenschatten in Synchronliegen unterrichtet.

Es hat mal wieder gehagelt, nicht der richtige Zeitpunkt um einen verlorenen Golfball zu suchen.

Was wären die mediterranen Sommernächte ohne ihre Liebeslieder?

Einer flog über's Kuckucksnest.

Ein Käfer wie aus Zuckerguss und mit Ölfarbe angemalt. © Bernd Kuss

Nelli hat schon ettliche Freunde gefunden.

Björn staunt, wie gut Ruben mit meiner Mütze aussieht.

Nelli ist eine Berner Sennerin, im Februar 2008 geboren und wiegt 22 kg.

Für den abwesenden Konrad das diesjährige Achilles- Sommerfoto.

Wer jetzt glaubt, wir hätten einen neuen Hund, liegt goldrichtig.

Menschen und Tiere sind am Windchen froh, heiße Tage stehen ins Haus.

Riesige Blüten, interessant gemusterte Blätter, das ist die Zierpflanze Kürbis .

Ein Distelfinkpaar brütet in der Zypresse und Heere von Spatzen laben sich am kostbaren Nass.

Ein exotisches Käferchen im Apfelbaum.

Drei wie Pech und Schwefel.

17. Juli 2008, der Tag des Durchbruchs.


                Konzentration vor dem Sprung.                               Der Frosch, der schneller springt als sein Schatten.


Eine neue Generation Laubfrösche wächst heran.


Helge und Bea besuchen den alljährlichen Judenmarkt im Nachbarort Sant Climent.


Jenny und Lucy beobachten uns aus der Distanz, ich beobachte mit dem Tele zurück.


Stefan und Thorsten genießen die hochsommerlichen Tage.


Helge war 3 Monate auf dem Sambesi unterwegs, jetzt ist er wieder zurück.


Die fast 4 cm lange Wespe überrascht mit guten Flugeigenschaften trotz relativ kleiner Flügel.


Die Wäscheleine nimmt die Form einer Kettenlinie an, die mathematisch nur annäherungsweise berechnet werden kann.


Der Minikäfer steht auf unser hauseigenes Dreikornbrot.


17.6.2008, blühende Wiesen bis in den Sommer dank häufigem Regen


Rebeca und Jonas werten Regenmengen und Temperaturaufzeichnungen der letzten Jahre grafisch aus


Richtig entspannt können Vater und Sohn in dieser Richtung nicht liegen, gibt der Klügere nach?


Durch den vielen Regen blüht die Feijoa (Brasilianische Guave) dieses Jahr besonders schön.


Bianca kurz vor ihrem zehnten Geburtstag.


Toccata und Fuge in d-Moll.


29. Mai, aktueller Blick vom Aussichsfels.


Orangenblüte.


Der neue Gemüsegarten von Jonas und Rebeca nimmt immer mehr Gestalt an.


Björn und Evy, ein Leben wie ein Road-Movie. Der rotweiße Renner ist das Hochzeitsgeschenk ihrer Freunde.



Bea ist beim Mauern in ihrem Element.


Gruppenbild mit 3 Damen.


Seit letztem Jahr leben einige Amselpaare auf der Finca. Auf einmal waren sie da.


Die Läusepolizisten haben die Lage an der Rosenfront voll im Griff.


Kaum zu übersehen sind die Blüten dieses harmlosen Sukkulents.


Ich hätte dem Vogel einen hübscheren Namen gegeben als Rotkopfwürger


Es würde mich schon interessieren, was die Wiedehöpfe da aus dem frischen Gras rausschnabeln.


Testlauf der Akkuschrauber


Unscharfe Biene auf scharfem Lavendel


Farbencode Blumenfenster: Rote Frucht, kann geerntet werden, grüne Frucht, weitere Sonneneinstrahlung erforderlich.


Die Rosensaison 2008 ist eröffnet.


Ein Stück Himmel als Soforthilfe für sonnenentwöhnte Grauzonenbewohner.

Bernd und Jonas beherrschen beide die Zweikellentechnik im Kanten verputzen.


Henry und Freddy teilen sich brüderlich eine Liege


Rebeca hat ein Händchen für's Trockenmauern                                      Eine vielfarbige Frühlingsbotin                  


Mein Sonntagsgast: Ein Delta- Doppeldecker mit 2 Triebwerken


Besuch von Jaume und Petra, zwei Urgesteine des harten Kerns.


Seltsam im Nebel ... (Hesse, Stufen)


Schnee zu Ostern auf dem Neulos.


22. März, bequem vom Schreibtisch aus fotografiert noch ein Foto mit Mandala und Lilli

Heute beginnt der Frühling. Von Jonas und Rebeca hab ich ein Mandala bekommen, darin spiegelt sich so manches.

Umweltbewußte Architektur. Kein extremer optischer Unterschied zu dem Steinhaufen, der hier vor 3 Monaten noch lag.

Hört auf zu drängeln, Jungs, ich muß erst schauen, ob draußen die Luft rein ist.

Wer erkennt die 2 Unterschiede zwischen dem linken und dem rechten Bild?

Jetlag- geschwächt ist Rebeca beim 477sten Urlaubsfoto eingeschlafen.

Rebeca und Jonas sind aus Asien zurück.

Seltener Gast: Eine Taube hat sich eine Weile auf dem Ferienhausdach ausgeruht.

Links werden Ziegel geliefert und rechts verlädt Bea die Metallreste vom Ex- Wohnwagen für den Wertstoffhändler

          Sonja und Nadine von Mas Grau                                                    Hier ist die große Pfanne gefragt       

Wetterbedingt: Innenansichten eines Artgenossen.   (lesenswerter Buchtitel von Hoimar v. Ditfurth)

Februar 2008, Rückbau, nicht unsere Spezialität, aber manchmal unvermeidlich.

Einfach gewachsen ohne zu säen, die Paprikapflanze im Blumentopf am Südfenster.

Björn und das Porsche Team machen einen Blitzbesuch.

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich

Ist es ein Tarnkappenflugzeug?

Jochen verkleidet seinen Schuppen rundum mit Naturstein.

          Operation am offenen Herzen.                                                    Die Azalee fühlt sich im Freien wohl.       

Die erste Botin des Frühlings ist traditionell die Mimose

Jochen und Helge glätten Beton auf dem Boden des neuen Schuppens.

Frauchen Bea fährt nur noch mit dem Nasenfahrrad.                                          Gringo zwängt sich ins Körbchen.       

Jochen richtet Eingang und Fenster seines Rundhauses nach Süden aus.                  Die Radixe sprießen schon.                 

Ende Januar 2008, unsere Schönwetterbaustelle nimmt Form an

Die "Perdis" halten sich während der Jagdzeit gerne bei uns im "jagdberuhigten Raum" auf.

Gekkos lieben es, sich stundenlang auf Holz oder Stein aufzuwärmen

Rebeca flaniert mit ihrem frisch polierten "neuen" Blech             Freddy knabbert sein Knöchle auf sauberer Unterlage

Konstruktionsskizze für ein rundes Natursteinhaus mit ca. 7 m Durchmesser und 3,5 m Höhe

Es ist kaum anzunehmen, daß Lucy auf ihrer Couch ein Kissen vermisst.

11. Januar 2008, Treffen diverser Mitbewohner zwecks Planung von Wasserspielen

Die drei von der Baustelle

Lufttanz

Auch bei uns hängt sich die Wäsche nicht von selbst zum Trocknen auf

Orangen hängen 1 Jahr am Baum und sind in 5 Minuten verspeist.
Zum Tagebuch des Jahres 2007
nach oben

Diese Seite ist Teil eines Frame-Sets.  Hier klicken wenn Sie links keine Auswahl sehen.

nach oben